Sebastian Rann übernimmt Leitung des Kreisdiakonischen Werkes Oldenburg Stadt

Erstellt von Sabine Müller |

Mit viel Erfahrung, einem starken Netzwerk und dem Wunsch, nah an den Menschen zu arbeiten, hat Sebastian Rann die Leitung des Kreisdiakonischen Werkes Oldenburg Stadt übernommen.

Seit Anfang des Jahres leitet Sebastian Rann das Kreisdiakonische Werk Oldenburg Stadt. Mit seiner langjährigen Erfahrung innerhalb der Diakonie bringt er umfassende Kenntnisse in der sozialen Arbeit sowie ein starkes Netzwerk in seine neue Aufgabe ein.

Die Diakonie begleitet Sebastian Rann bereits seit seiner Kindheit. Aufgewachsen ist er in Kropp in Schleswig-Holstein, einem Ort mit einem großen diakonischen Träger. Nach seinem Studium der Sozialwissenschaften begann er seine berufliche Laufbahn beim Kreisdiakonischen Werk Wesermarsch in der Schuldnerberatung. Zusätzlich arbeitete er dort in einem Projekt zum demografischen Wandel. Anschließend wechselte er zum Kreisdiakonischen Werk Delmenhorst/Oldenburg Land und koordinierte das Projekt „Demokratie leben“. Seit 2017 leitete er die Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie im Oldenburger Land.

Der Wechsel zum Kreisdiakonischen Werk Oldenburg Stadt fühlte sich für Rann „fast wie heimkommen“ an. Durch seine bisherigen Tätigkeiten sei ihm die kreisdiakonische Arbeit bereits sehr vertraut. Seine gute Vernetzung innerhalb und außerhalb der Diakonie nutzt er gezielt, um Synergien zu schaffen und Angebote besser miteinander zu verknüpfen. Bereits in den ersten Monaten konnte durch Umstrukturierungen die Zusammenarbeit mehrerer niedrigschwelliger Hilfsangebote gestärkt werden.

„Ich möchte mit meiner Arbeit Gutes tun“, ein Satz, den Rann aus voller Überzeugung sagt und der sich in seinem Handeln widerspiegelt. Für ihn bedeutet die Arbeit im Kreisdiakonische Werk Oldenburg Stadt ein Schritt wieder näher an den Menschen. Neben seinen Mitarbeitenden steht er auch in Kontakt mit Klientinnen und Klienten.

Die ersten Monate in seiner neuen Position nutzt Rann intensiv für Gespräche mit Mitarbeitenden, um die bestehenden Angebote und Strukturen kennenzulernen. „Es ist mir ein Anliegen, gute Arbeitsplätze anzubieten, damit sich unsere Mitarbeitenden sicher und wertgeschätzt fühlen“, betont er. Dafür sei teilweise auch eine personelle Aufstockung notwendig.

Sein Ziel ist es, bestehende Angebote zu stärken und gemeinsam mit den Mitarbeitenden zukunftsfähig weiterzuentwickeln – eine anspruchsvolle Aufgabe in Zeiten steigender Kosten und zunehmender Sozialkürzungen.

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